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Gedanken in Versen, Geschichten in Bildern, Fragmente des Inneren – hier findet alles seinen Platz, was sich in Sprache verwandeln will.
Aus der Feder


Das Gedicht
Es ist schon spät - ich sitze hier vor einem leeren Blatt Papier und hör in mich hinein. Was leise durcheinander spricht fließt in die T i n t e ein ... Es gibt so viel das hier nicht steht den Kopf blockiert - das Herz bewegt dies birgt die Konsequenz was hier mit sich Zwiesprache führt ist wahre Existenz. Beschreiben kann so manches Wort Situationen, Zeit, den Ort, den Spiegel der Gedanken die sich im Stillen zanken. Doch wenn man immer überhört was leise spricht, nur weil

Feder
8. Sept.1 Min. Lesezeit


Spuren im Wasserglas
Ich platze jetzt einfach mal so in die Mitte auf die Gefahr hin, dass ich Sie nass mache und Sie sich schütteln werden: so sehr ich auch das Wasser liebe, es gibt Tage, da wünsche ich mir einen gemütlichen Teich, manchmal ein aufregendes Meer, an anderen wünsche ich mir einen See herbei, an noch anderen ein Meer und es gibt Tage, da bin ich schlicht dankbar, an einem Fluss zu wohnen. Haben Sie sich auch schon einmal solche Gedanken gemacht? Haben Sie ernsthaft einmal Gedanken

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Das Kartenhaus
Ein Wunschtraum stand hier Pate für den Grund. Die Statik ausgerichtet nach den Sternen. Kein Stein war eckig, jeder selten rund. Wohl um perfekt das Planen zu erlernen. Der Architekt schien jetzt schon dort zu wohnen. Anstatt von Mörtel hielten die Gedanken jenes Gebilde purer Illusionen pedantisch fern von sonst gesetzten Schranken. „Für wahre Künstler die perfekte Bühne!“ So dachte dieser noch zu jener Stund. Doch sie entpuppte sich als Wanderdüne und ging den wahren D

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Miss Verständnis
Da war dieser Typ aus Pyrmont der nahm alle Hürden gekonnt. Die Frage: „Du bist …?“ glich weiblicher List. Ich meinte „ein Künstler“, er „Bond“.

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Wunder des Moments
Der kleine Augenblick – er ist mir so willkommen macht all das Hier so rund – ich hab ihn nicht bestellt mein Blick trinkt Glück daraus – unwirklich schön, verschwommen lässt mich erstarken – schnell umarme ich die Welt.

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Was dir der Traum erzählt
Lieg nicht so da, um nachzudenken. Lass dich doch etwas auf dich ein. Hilf mir, dem Traum, beim Wagenlenken. Es ist nicht schwer, ganz du zu sein. Denn erst im Fallen kannst du fliegen. Erst, wenn du loslässt, bist du frei. Nur so kannst du das Hier besiegen. Gelöst von Ballast, Einerlei. Lieg nicht so da, empfang die Geister. Sie tanzen – dort, im Dämmerlicht. Sei ihr Gespiele, nicht ihr Meister. Gib dich ganz pur. Zeig dein Gesicht. Trink etwas Nektar aus den Reben. S

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Befangener
An manchen Tagen schleichen Sorgen in dein Leben und jeder Tag erscheint dir plötzlich als Ballast mit jedem neuen wie ein Berg, kein Schritt, der passt; als wenn ein schweres Tuch den Körper würd umgeben. Des Menschen Seele unterliegt oft dem Bestreben den Himmel grau zu malen, schwarz, pur, kein Kontrast, sich Farbe zu verbieten, als ob sie verblasst, wenn sie - bunt aufgetragen - hilft, uns zu entheben an diesen Ort, der voller Wärme und Vertrauen dem nichts entgegensteht

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Dank an den Advent
Dort, die vierundzwanzig Türen! Unser Innerstes horcht auf. Bilder folgen, die berühren. Tor zur Seele. Lebenslauf. Fenster, worin Blicke tauchen. Einlass, der uns stumm versteht. Pforten, die wir alle brauchen. Stätte, wo die Zeit verweht. Etwas fasst uns auf der Schwelle. Licht vom heimgereisten Glück. Farben, Kindheitsaquarelle. Wohlgefühl strahlt sanft zurück. Sehnsucht wird hier neu geboren. Wege, deren Ziel verschwand. Träume, die vom Geist verloren. Sinn erfährt

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Zurück
Die Hoffnung war der Übeltäter. Im Fokus: Möglichkeit auf Glück. Die Steine übersah ich - später ging ich den Weg nochmal zurück. Ich hab kein Wort dafür gefunden. Warst du schon mal im Niemandsland? In Gänze von dir selbst entbunden? Ich war nicht ich, doch ich empfand. Konturenlose Silhouetten. Die Grenze - du und ich - die Chance. Ein Ausweg, den wir beide hätten, gerät ins Taumeln: Contenance.

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Wertvoll
Es gibt X Dinge die auf Dauer fortbestehen. Allein Voraussetzung dabei ist sie zu sehen.

Feder
28. Aug.1 Min. Lesezeit


Wellen
In Zeiten wo mein Ich dein Herz berührt, da bin ich dein und dort, wo’s Wir ein Echo formt, kann’s Liebe sein.

Feder
27. Aug.1 Min. Lesezeit


Trotz dem
Ja, manchmal glaub ich noch an Wunder – unbesehen der coolen Welt um mich herum – die mich belehrt auf, dass ich Grenzen übertrete, unversehrt, um nur noch Nutzen zu ermessen, statt den Wert verstehen.

Feder
27. Aug.1 Min. Lesezeit


Miteinander
Als ob der Tag die Nacht verdrängt die ihn geboren; auch sie ist endlich und geht durch ihn nicht verloren.

Feder
27. Aug.1 Min. Lesezeit


Kontroverse
Kein Hauch von Politik, der hohen Staatskunst eben, nicht etwas von dem Part, der oft erschreckt, soll sich aus Dichters Zeilenwerk einmal erheben; es sei denn, er hätt‘ wahrhaft Glaubhaftes entdeckt. Er las zu oft zu viel von ungeliebten Konkubinen, hörte dazu zu oft das Wort im Gegenpart zum Sinn, sah so allzu deutlich Menschen in den Glasvitrinen, die heimlich Hände rieben, merklich nur das Kinn. Er muss kein Spielverderber sein, noch ein Geselle. Ihm wurde viel gezeigt, n

Feder
27. Aug.1 Min. Lesezeit


Erhabene Zeit
Du lässt uns glauben, staunen, hoffen. In einer Weise, die erreicht. Das Überhören fällt nicht leicht. Sie hält die letzte Türe offen. Doch nachzudenken macht betroffen. Du willst es wohl, dass man vergleicht. Dein Geist, der bleibt, verharrt, nicht weicht, verwebt uns zu Gedankenstoffen. Aus Fetzen der Verbundenheit entsteht ein nachdenklicher Ballen und führt uns fort vom Rad der Zeit. Im Sinkflug glänzt Entschiedenheit. Ein wissensfrohes Widerhallen entfaltet sich. G

Feder
26. Aug.1 Min. Lesezeit


Mir zuliebe
Ich trank die Worte, die du sprachst, von deinen Lippen weil ich zu schmecken glaubte, sie enthalten Sinn und keine Ahnung hatte, damals zu Beginn, dass es Impulse waren. Brandung auf den Klippen. Bekommt man Durst und ahnt ein Meer, will man nur nippen? Wo schenkt sich Liebe ein? In Gold oder in Zinn? Ich dachte nach und hob verwundert kurz das Kinn von dem Muranoglas und sah dein Fingerschnippen. Seit jenem Tag kann ich nur solchen Worten glauben worin ein Echo schwebt,

Feder
26. Aug.1 Min. Lesezeit


Der Schatten
Er nennt sich Zweifel und im Dank wird sich erweisen wofür er gut ist und wozu er letztlich taugt, ob er berechtigt naht und keine Werte raubt nur was der Summe dient, vermag den Sinn zu preisen. Erst durch die Quintessenz der lauten und der leisen der nuancierten Töne zeigt sich, was man glaubt,w as Noten Nahrung gibt und nicht den Sinn auslaugt, die Herzen füttern kann in Form der Lieblingsspeise. Es wär Vertrauen für die Sphären, die er schürte. Die Untermalung durch den

Feder
26. Aug.1 Min. Lesezeit


Eifersucht
Wer kennt sie nicht? Wer ahnte niemals ihren Schatten? Der, der imstande ist, das Beste zu zerstören? Wer hat noch nie versucht, den Ton zu überhören ohne sein Selbst zugleich im Feuer zu bestatten? Wovon geht Liebe aus und wie geht sie vonstatten? Ihr liegt ein Zauber inne und er kann betören, wenn wir uns ihr ergeben, möchten wir beschwören, dass wir selbst das verschenken, welches wir nie hatten: Den Teil der Demut, welcher niemals uns ganz eigen. Den Part der Melodie,

Feder
26. Aug.1 Min. Lesezeit


Ganz einfach
Nur meine Liebe ist der Grund weshalb ich bleibe. So, wie ich's für die Lyrik dann bin, wenn ich schreibe.

Feder
25. Aug.1 Min. Lesezeit
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