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Gedanken in Versen, Geschichten in Bildern, Fragmente des Inneren – hier findet alles seinen Platz, was sich in Sprache verwandeln will.


Abschied vom alten Jahr
Du bist schon da. Jetzt, irgendwie. Kaum merklich, noch nicht pur. Das Wechselbad vom „c'est la vie!“ liegt unweit fern der Uhr. Man schwört sich langsam auf dich ein. Die Ziele fahr'n vorbei. So manches groß, so manches klein. Doch kein's ein Einerlei. Kein Vogel singt, kein Lüftchen weht. Man selbst scheint schwerelos. Die letzte Zeit vom Jahr vergeht. Viel zeigt sich nackt und bloß. Noch fühle ich die alte Zeit. Ich bin noch nicht soweit. Ein Stückchen Dank und Einigkeit.

Feder
25. Aug.1 Min. Lesezeit


Das Dazwischen von Mosbach
Das Unentschieden zog die Schultern hoch, blickte dem Mann nach und wiegte den Kopf. „Vielleicht hat der alte Mann recht. Unter dem Jahr ist der Alltag so laut, da passt Gott nicht ins Konzept der Menschen. Aber an Weihnachten? Da gehört es eben dazu. Man will die Tradition wahren, ohne sich gleich für das ganze Jahr zu verpflichten. Es ist ein Dazwischen.“

Feder
25. Aug.7 Min. Lesezeit


Der Dichter, das Wort und das Blatt
Das Wort, das einst den Mund verließ, fiel müde auf ein Blatt. Das Blatt war weiß, das Wort türkis, der Glanz der beiden matt. Das Blatt,...

Feder
30. Sept. 20251 Min. Lesezeit


Zwischen den Zeilen
Worte sind für mich keine Antworten, sondern Fragen, die Gestalt angenommen haben. Vielleicht ist Schreiben nichts anderes, als den Bruchstücken unseres Inneren einen Ort zu geben: tastend, leise und doch voller Nachhall.

Traumfaden
29. Sept. 20251 Min. Lesezeit
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