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Gedanken in Versen, Geschichten in Bildern, Fragmente des Inneren – hier findet alles seinen Platz, was sich in Sprache verwandeln will.


Abschied vom alten Jahr
Du bist schon da. Jetzt, irgendwie. Kaum merklich, noch nicht pur. Das Wechselbad vom „c'est la vie!“ liegt unweit fern der Uhr. Man schwört sich langsam auf dich ein. Die Ziele fahr'n vorbei. So manches groß, so manches klein. Doch kein's ein Einerlei. Kein Vogel singt, kein Lüftchen weht. Man selbst scheint schwerelos. Die letzte Zeit vom Jahr vergeht. Viel zeigt sich nackt und bloß. Noch fühle ich die alte Zeit. Ich bin noch nicht soweit. Ein Stückchen Dank und Einigkeit.

Feder
25. Aug.1 Min. Lesezeit


Die leisen Stimmen unserer Vorfahren
Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man beginnt, die Spuren derer zu suchen, die vor uns lebten. Jede Generation, jeder Name, jede vergilbte Urkunde ist wie ein leises Echo aus einer Zeit, die wir nie selbst erlebt haben. Wir greifen nach Erinnerungen, die jemand anderes hinterlassen hat – Briefe, Fotos, Geschichten, die von Mund zu Mund weitergegeben wurden – und versuchen, sie wieder lebendig werden zu lassen.

Feder
28. Sept. 20252 Min. Lesezeit
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